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Änderungen auf der Website nach der neuen DSGVO

Um der Aufsichtsbehörde ein Schnippchen zu schlagen, muss man einige Änderungen an seiner Website vornehmen.

  • Fügen Sie Ihrem Kontaktformular eine Checkbox hinzu, welche nicht vorausgewählt sein darf.
    Denn die Person, die das Formular ausfüllt, muss ihre Zustimmung zur Datenspeicherung und Verarbeitung, durch setzen des Häkchens, geben. An dieser Stelle muss auch auf den Datenschutz Ihrer Website hingewiesen und verlinkt werden.
  • Newsletter benötigen ebenfalls eine Checkbox für die Zustimmung .
    Wichtig: Beachten Sie das Kopplungsgesetz, welches verbietet, mit einem gratis E-Book oder anderen Freebies zu locken, damit sich die User für den Newsletter anmeldet. Also entweder nur eine Eintragung zum Newsletter anbieten oder man verschenkt ein E-Book oder Freebies als Dankeschön für die Anmeldung.
  • Eine SSL-Veschlüsselung auf Ihrer Website einrichten. Das Zertifikat bekommen Sie von Ihrem Provider. Die korrekte Einrichtung erkennen Sie am grünem Schloss im Browser. Nun werden die Daten Ihrer Website verschlüsselt übermittelt.
  • Fügen Sie eine Cookie-Zustimmung hinzu. Dies ist zwar schon Pflicht, aber wirklich geregelt wird die frage der Cookies erst ab 2019 in der ePrivacy-Verordnung.
  • Die Bildrechte im Impressum festhalten. Wo wurden die Fotos gekauft und wer ist der Fotograf
  • YouTube Videos dürfen nicht in die Website mit einem direkten Link eingebettet werden, da schon bei Besuch der Website personenbezogene Daten wie die IP Adresse zu YouTube übermittelt werden.
  • Facebook Like- und Teilebuttons dürfen ebenfalls nicht auf der Website eingefügt werden. Eine Verlinkung zur Fanpage im Text dagegen schon.
  • Google fonts, welche in vielen WordPress Themes schon integriert sind und Daten zu Google senden, müssen ausgeschaltet werden. Die Alternative dazu ist die Schriften (Fonts) direkt auf den Server zu laden.
  • Im angepassten Datenschutz, muss genau beschrieben werden, was mit den erhobenen Daten auf Ihrer Website geschieht. Dieser Datenschutz muss mit einem Klick von jeder Seite erreichbar sein.
  • Die verwendeten Plugins auf Datenspeicherung und Datenübertragung prüfen. Plugins die Daten speichern und übertragen, z.B. zu Servern in die USA, müssen ausgeschaltet oder gegen datenschutzkonforme Plugins ausgetauscht werden.
  • Sollten Plugins notwendig sein, da berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO  besteht, muss das unbedingt in der Datenschutzerklärung festgehalten werden.
  • Haben Sie alles eingerichtet müssen Sie noch zum Abschluss mit Ihrem Provider und mit allen Partnern, die die Daten Ihrer Kunden speichern und verarbeiten, einen ADV-Vertrag (Arbeitsdatenverarbeitungsvertrag) abschließen.

 

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